OTOBO professionell installieren lassen
Sparen Sie Zeit und Risiken: Softoft übernimmt die schlüsselfertige Installation, Docker-Setup, Härtung und Konfiguration für Ihre Produktivumgebung.
Die Installation von OTOBO mit Docker Compose ist die empfohlene Methode für Produktionsumgebungen. Der offizielle otobo-docker-Stack bündelt alle benötigten Dienste (Webserver, Datenbank, Elasticsearch, Redis und optional Nginx für HTTPS), sodass Sie OTOBO in wenigen Minuten auf jeder Linux-Distribution mit Docker-Unterstützung betriebsbereit haben.
| Komponente | Minimum | Empfohlen (Produktion) |
|---|---|---|
| CPU | 2 Kerne | 4+ Kerne |
| RAM | 4 GB | 8 GB oder mehr |
| Festplatte | 20 GB frei | 40 GB+ (SSD) |
| Docker | 20.10 | aktuelle Version |
| Docker Compose | v2 | aktuelle Version |
| Git | 2.17 | aktuelle Version |
[!NOTE] Elasticsearch ist Teil des Stacks und benötigt ausreichend Arbeitsspeicher. Für Produktionsumgebungen planen Sie mindestens 8 GB RAM ein.
Installieren Sie Docker und Docker Compose auf Ihrem Server. Die genauen Befehle hängen von Ihrer Linux-Distribution ab:
Unter Windows oder macOS installieren Sie Docker Desktop und aktivieren die WSL-2-Integration (Windows). Führen Sie die folgenden Schritte anschließend in einem Terminal aus.
Überprüfen Sie die Installation:
docker --versiondocker compose versionDas otobo-docker-Repository enthält die Docker-Compose-Konfiguration und Hilfsskripte. Verwenden Sie den Tag, der zur gewünschten OTOBO-Version passt (z. B. rel-11_0 für die aktuelle 11.0-Serie).
cd /optsudo git clone https://github.com/RotherOSS/otobo-docker.git --branch rel-11_0 /opt/otobo-dockercd /opt/otobo-dockerls -a # Plausibilitätsprüfung: README.md und die .docker_compose_env_*-Dateien sollten vorhanden sein.env-Datei anlegenDie .env-Datei ist die zentrale Konfigurationsdatei für Ihre OTOBO-Installation. Sie wird nicht automatisch erstellt; stattdessen kopieren Sie eine der bereitgestellten Beispieldateien:
.docker_compose_env_http – OTOBO über HTTP (einfachste Option, z. B. hinter einem eigenen Reverse Proxy).docker_compose_env_https – OTOBO über HTTPS mit dem integrierten Nginx-Reverse-ProxyFür eine einfache HTTP-Installation:
sudo cp -p .docker_compose_env_http .envFür HTTPS verwenden Sie stattdessen .docker_compose_env_https und stellen ein Zertifikat bereit (siehe Erweiterte Installation).
Öffnen Sie die .env-Datei und setzen Sie ein sicheres Passwort für den Datenbankadministrator:
sudo nano .envPassen Sie folgende Zeile an:
OTOBO_DB_ROOT_PASSWORD=<Ihr_sicheres_Passwort>Dieses Passwort benötigen Sie später im Web-Installer, um die Datenbank und das OTOBO-Schema anzulegen.
Starten Sie den gesamten Stack im Hintergrund:
sudo docker compose up --detachBeim ersten Start werden die Docker-Images von Docker Hub heruntergeladen – je nach Verbindung kann das einige Minuten dauern.
Überprüfen Sie anschließend, ob alle Dienste laufen (fünf bei HTTP, sechs bei HTTPS):
sudo docker compose psRufen Sie den OTOBO-Installer in Ihrem Browser auf:
http://<ihre-server-ip>/otobo/installer.plFolgen Sie den Schritten im Installer und beachten Sie Folgendes:
OTOBO_DB_ROOT_PASSWORD.db – das ist der interne Dienstname des Datenbankcontainers.Nach Abschluss können Sie sich im Agent-Interface anmelden (Standardbenutzer root@localhost; das Passwort wird am Ende des Installers angezeigt).

sudo docker compose exec web bashElasticsearch startet nicht / Container beendet sich sofort
Elasticsearch benötigt einen erhöhten Wert für vm.max_map_count. Setzen Sie ihn dauerhaft:
sudo sysctl -w vm.max_map_count=262144echo "vm.max_map_count=262144" | sudo tee /etc/sysctl.d/99-otobo-elasticsearch.confPort 80 oder 443 bereits belegt
Setzen Sie andere Ports in der .env-Datei über OTOBO_WEB_HTTP_PORT oder OTOBO_WEB_HTTPS_PORT und starten Sie den Stack neu.
Logs eines Dienstes anzeigen
sudo docker compose logs -f websudo docker compose logs -f elasticStack neu starten oder stoppen
sudo docker compose restartsudo docker compose stopFür HTTPS-Konfiguration, Nginx-Anpassungen, Umgebungsvariablen, Updates und Backups lesen Sie die Erweiterte Installation von OTOBO.
Möchten Sie OTOBO mit KI-gestützter Ticket-Klassifizierung kombinieren, finden Sie die Schritte unter OTOBO KI & Open Ticket AI.
Für professionelle Unterstützung bei der Installation oder Integration wenden Sie sich an Softoft.de.
OTOBO professionell installieren lassen
Sparen Sie Zeit und Risiken: Softoft übernimmt die schlüsselfertige Installation, Docker-Setup, Härtung und Konfiguration für Ihre Produktivumgebung.
Für eine reibungslose Installation von OTOBO mit Docker Compose sind bestimmte Systemvoraussetzungen zu erfüllen. Minimal werden 2 CPU-Kerne, 4 GB RAM und 20 GB freier Festplattenspeicher benötigt. Für eine Produktionsumgebung empfiehlt Softoft jedoch mindestens 4+ CPU-Kerne, 8 GB oder mehr RAM und 40 GB+ SSD-Speicherplatz. Es ist entscheidend, dass Docker (Version 20.10 oder neuer), Docker Compose (v2 oder neuer) und Git (Version 2.17 oder neuer) auf dem Linux-Host installiert sind. Ein wichtiger Hinweis ist, dass Elasticsearch, welches Teil des OTOBO-Stacks ist, einen erheblichen Anteil des Arbeitsspeichers beansprucht. Daher sind die empfohlenen 8 GB RAM für Produktionsumgebungen essenziell, um eine stabile Performance zu gewährleisten.
Quellen:
Der erste Schritt zur Installation ist das Klonen des offiziellen otobo-docker-Repositories von GitHub. Navigieren Sie dazu in das Verzeichnis /opt und führen Sie den Befehl sudo git clone https://github.com/RotherOSS/otobo-docker.git --branch rel-11_0 /opt/otobo-docker aus, wobei rel-11_0 durch den gewünschten OTOBO-Versions-Tag ersetzt werden sollte. Nach dem Klonen wechseln Sie in das neue Verzeichnis /opt/otobo-docker. Anschließend müssen Sie die zentrale Konfigurationsdatei .env erstellen. Kopieren Sie dazu eine der bereitgestellten Vorlagen, z.B. .docker_compose_env_http für eine HTTP-Installation oder .docker_compose_env_https für HTTPS (erfordert zusätzliche Zertifikatskonfiguration). Ein Beispielbefehl wäre sudo cp -p .docker_compose_env_http .env. Abschließend öffnen Sie die .env-Datei und setzen ein sicheres Passwort für den Datenbankadministrator, indem Sie die Zeile OTOBO_DB_ROOT_PASSWORD=<Ihr_sicheres_Passwort> anpassen. Dieses Passwort ist später für den Web-Installer unerlässlich.
Quellen:
Nachdem Sie das Repository geklont und die .env-Datei konfiguriert haben, können Sie den gesamten OTOBO-Stack starten. Navigieren Sie in das Verzeichnis /opt/otobo-docker (falls noch nicht geschehen) und führen Sie den Befehl sudo docker compose up --detach aus. Dieser Befehl startet alle definierten Dienste im Hintergrund. Beim ersten Start lädt Docker Compose die benötigten Images von Docker Hub herunter, was je nach Internetverbindung einige Minuten in Anspruch nehmen kann. Es ist wichtig, diesen Vorgang abzuwarten. Um zu überprüfen, ob alle Dienste erfolgreich gestartet wurden und ordnungsgemäß laufen, verwenden Sie den Befehl sudo docker compose ps. Dieser zeigt Ihnen eine Liste der Container und deren aktuellen Status an. Bei einer HTTP-Installation sollten Sie fünf laufende Dienste sehen, bei einer HTTPS-Konfiguration sechs (inklusive Nginx).
Quellen:
Nach dem erfolgreichen Start der Docker-Container müssen Sie die OTOBO-Installation über den Web-Installer abschließen. Öffnen Sie dazu Ihren Webbrowser und navigieren Sie zu http://<ihre-server-ip>/otobo/installer.pl. Im Installer wählen Sie die Option "eine neue MySQL-/MariaDB-Datenbank" an, da der Docker-Stack eine eigene Datenbankinstanz bereitstellt. Als "Root-Passwort der Datenbank" geben Sie das zuvor in der .env-Datei festgelegte OTOBO_DB_ROOT_PASSWORD ein. Es ist entscheidend, dass Sie den "MySQL-Hostnamen" auf db belassen, da dies der interne Dienstname des Datenbankcontainers innerhalb des Docker-Netzwerks ist und nicht die IP-Adresse des Host-Systems. Folgen Sie den weiteren Anweisungen des Installers, um das OTOBO-Schema anzulegen und das initiale Administrator-Konto einzurichten. Nach Abschluss wird Ihnen das Passwort für den Standardbenutzer root@localhost angezeigt, mit dem Sie sich im Agent-Interface anmelden können.
Quellen:
Bei der OTOBO Docker Compose Installation können verschiedene Probleme auftreten. Ein häufiges Problem ist, dass Elasticsearch nicht startet oder sich sofort beendet. Dies liegt oft an einem zu niedrigen vm.max_map_count-Wert. Beheben Sie dies dauerhaft mit sudo sysctl -w vm.max_map_count=262144 und echo "vm.max_map_count=262144" | sudo tee /etc/sysctl.d/99-otobo-elasticsearch.conf. Falls Port 80 oder 443 bereits belegt ist, können Sie alternative Ports in der .env-Datei über OTOBO_WEB_HTTP_PORT oder OTOBO_WEB_HTTPS_PORT definieren und den Stack anschließend neu starten. Um Logs eines Dienstes (z.B. des Webservers oder Elasticsearch) anzuzeigen und Fehler zu diagnostizieren, verwenden Sie sudo docker compose logs -f web oder sudo docker compose logs -f elastic. Zum Neustarten oder Stoppen des gesamten Stacks dienen die Befehle sudo docker compose restart bzw. sudo docker compose stop.
Quellen: